Startplatz für Bundesligaaufstiegsrunde gesucht

Neuffener BaWü-Liga-Team geht durch Wechselbad der Gefühle

Führungsdrama in 4 Akten
Nach 2 Jahren Ligaabstinenz wurde unter den 12 Ligamannschaftsführern eine eintägige Veranstaltung gewählt um den Starter zur Qualifikation für die Bundesligaaufstiegsrunde zu finden. Austragungsort war im badischen Straubenhardt.

Nach der Absage von drei Teams wurden die restlichen 9 Mannschaften in eine 5er Gruppe und eine 4er Gruppe eingeteilt.
Gespielt wurden zeitgleich ein Tete a Tete, ein Doublette und ein Triplette-Mixed jeweils begrenzt auf eine Stunde plus 2 Aufnahmen.
Die Neuffener mussten ohne die verhinderten Annet und Jürgen Sturz antreten.

Die VFBouler erwischten die 5er Gruppe und hatten es mit FT Freiburg, BC Rastatt, BPV Freiburg und LFJ Tübingen zu tun.
Nach vier Spielen hatten die Neuffener einen Sieg und drei Niederlagen zu verdauen.

Im ersten Spiel gegen FT Freiburg hatte Mille Janisch im Spiel gegen Niclas Zimmer keine echte Siegchance.
Mit 3:13 ging das Spiel an den Freiburger.
Das Doublette Kevin Krohmer/Jürgen Marx spielten bis nach Ablauf der Stunde die Freiburger Daniel Dalein und Dieter Zimmer (ab dem 9:0 Raphael Henkes) förmlich an die Wand. Zwei Zusatzaufnahmen beim Stand von 12:3 für Neuffen schienen nach dem bisherigen Spielverlauf reine Formsache zu sein den Sack zuzumachen. Die Freiburger schafften das schier Unmögliche -dank taktischer Fehler der Neuffener und drehten das Spiel mit einem 4er-Pack und in der letzten Aufnahme mit sechs Punkten das Spiel doch noch.
Ein fantastische Leistung der Freiburger die es schafften trotz „einer Mauer“ vor der Zielkugel 6 Punkte zu legen.12:13 aus Neuffener Sicht.
Das Triplette Mixed mit Beate und Armin Hogh sowie Neuzugang Uwe Kersten musste auch über die volle Distanz mit 2 Zusatzaufnahmen.
Dieses Spiel sah keine Mannschaft als Sieger, da die Führung laufend wechselte.
Am Schluss hatten die Freiburger mit 10:9 das glücklichere Ende für sich.

Im zweiten Spiel gegen BC Rastatt setzte sich das Führungsdrama Teil 2 fort. Im Tete a Tete reichte Armin Hogh eine 12:4 Führung nicht zum Sieg. Der immer besser werdende Gegner holte Punkt um Punkt auf und holte sich noch den Sieg zum 12:13
aus Neuffener Sicht. Das Doublette Kevin Krohmer/Jürgen Marx wollten ihre Niederlage aus dem vorherigen Spiel wieder wettmachen, was aber gründlich schief ging. Die Rastatter behielten mit 13:5 die Oberhand. Im Neuffener Triplette spielte
nun Uli Binder mit Beate Hogh und Uwe Kersten. Wiederum kein Spiel für schwache Nerven. Diesmal das glücklichere Ende für Neuffen. Dennoch eine unglückliche 1:2 – Niederlage.

Das Spiel gegen BPV Freiburg wurde das Neuffener Führungsdrama (Teil 3) fortgesetzt. Im Tete a Tete von Jürgen Marx gegen seinen Freiburger Kontrahenten wollte dem Neuffener nichts gelingen, so dass die 7:13 Niederlage das Doublette und
Triplette bereits sehr unter Druck setzte. Das Doublette Kevin Krohmer und Armin Hogh spielten durch eine sehr gute Legeleistung von Kevin Krohmer und vielen Treffern von Armin Hogh souverän einen 9:1 Vorsprung heraus.
Urplötzlich konnten die Freiburger durch etliche Carreux dem Spiel eine Wende geben und holten Punkt für Punkt auf und gingen sogar mit 12:9 in Führung.
Die Zeit war abgelaufen und so mussten die beiden letzten Aufnahmen über Sieg und Niederlage entscheiden. In der
vorletzten Aufnahme konnten die Neuffener zum 12:12 ausgleichen. Die letzte Aufnahme bestimmten wieder die Freiburger. 12:13 aus Neuffener Sicht. Das Triplette konnte den Schwung aus dem vorherigen Spiel mitnehmen und ihre Gegner mit 13:9
niederhalten. Durch konstante Leistungen konnten Beate Hogh, Uli Binder und Uwe Kersten ihre Gegner immer in Schach halten und holten mit 13:9 den Punkt zum 1:2. 0:3 nach 3 Spielen so die ernüchternde Bilanz für die Neuffener.

Im letzten Spiel gegen Tübingen wurde nochmals umgestellt. Das Tete a Tete spielt Kevin Krohmer und ließ gegen seinen Tübinger Gegner Peter Vieweg nichts anbrennen. Ein klares 13:3 für den Neuffener. Das Doublette Mille Janisch/Armin Hogh hatten es mit den Tübingern Bruno Cecillon und Partner Akbaraly Sabbir zu tun. Ein grandios aufgelegter Armin Hogh entsorgte die gegnerischen Kugeln reihenweise, sodass ein ungefährdeter 13:2 Sieg gegen deutlich unter Wert geschlagene Tübinger, die auf
dem Sandboden mit ihren Schüssen nicht klarkamen, heraussprang. Führungsdrama Teil 4 im Triplette. Nach einer 8:0 Führung riss der Faden und die Tübinger konnten dem Spiel noch eine Wende geben und holten ein 13:9 für ihre Farben. Endstand 2:1 für Neuffen.

Fazit: Da wäre mehr drin gewesen. Der Boulegott war diesmal nicht auf Neuffener Seite. Aber es gab dennoch hervorragende Spiele -auch Dank unseres Neuzugangs Uwe Kersten, bei herrlichstem Wetter und die Zuversicht auf die nächste Ligasaison
2022.

Allez les Boules
Joachim Janisch

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